Runder Tisch zur Zukunft des Meienbergs

Auf Initiative des damaligen Stadtpräsidenten Erich Zoller ging die Stadt Rapperswil-Jona 2012 neue Wege in der Raumplanung. Im Rahmen eines Runden Tischs starteten Vertreter der Stadtregierung, der betroffenen Grundeigentümer, der IG Freiraum Meienberg und der kantonalen Bau- und Denkmalschutzbehörden unter Moderation des ehemaligen Rechtsberaters der Stadt St. Gallen einen einvernehmlichen Planungsprozess zur künftigen räumlichen Nutzung des Meienbergs und seines Hangfusses bis hin zu Hanfländerstrasse.

 

Übereinstimmung bestand...

  • ... über den ausserordentlichen landschaftlichen und kulturhistorischen Stellenwert des Meienbergs,

  • ... darüber, dass eine Beurteilung der verschiedenen vorhandenen Schutzanliegen und einer geeigneten Nutzung am Hangfuss äusserst komplex ist.

 

Entsprechend musste das Anliegen auch kompetent und differenziert angegangen werden.

Am ersten Runden Tisch vom 22. Juni 2012 einigten sich alle Beteiligten darauf, bei der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission ENHK ein Gutachten einzuholen. Dieses sollte Klarheit bringen über die Schutz- und Erhaltungsziele sowie die künftigen Entwicklungsmöglichkeiten im Gebiet Meienberg.

 

Download der gemeinsamen Pressemitteilung zum ersten Runden Tisch

Am zweiten Runden Tisch vom 11. Januar 2013 verabschiedeten die Beteiligten die Fragestellungen und ein Grundlagenpapier zuhanden der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission. Die Beurteilung der einzelnen Parzellen sollte unter Berücksichtigung des landschafts- und kulturhistorischen Kontexts stattfinden. Die erste Frage lautete:

 

„Welche Bedeutung kommt dem gesamten Landschafts- und Kulturraum Meienberg aus der Sicht von Ortsbildschutz, Landschaftsschutz und Denkmalpflege zu? Inwiefern ist die Beschaffenheit des Hangfusses für den gesamten Landschafts- und Kulturraum Meienberg von Bedeutung?“

 

Download der gemeinsamen Pressemitteilung zum zweiten Runden Tisch

Am dritten Runden Tisch vom 23. August 2013 würdigten die Beteiligten und Fachvereine die hohe fachliche Qualität und den Wert des Gutachtens der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission. Die künftige Planung innerhalb des kulturhistorisch wertvollen Landschaftsraums Meienberg hat mit dem Gutachten ein solides Fundament erhalten, welches künftig rechtskonform zu berücksichtigen ist.

 

Download der gemeinsamen Pressemitteilung zum dritten Runden Tisch

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